Nr. 34 – Rotkäppchen


(Das Bild stammt von Hina Ichigo und steht unter cc-by-nc-nd-Lizenz.)

Wir schaffen es, diesen Klassiker der Grimmschen Märchensammlung zu lesen, ohne einmal auf den gleichnamigen Perlwein einzugehen. Auf andere Sachen wie Kalifornien, Biofleisch, Nusnougatcremes, Wölfe in Deutschland und ein, zwei andere aber kommen wir dennoch. Auch auf die magic moves der Story, wie plötzliche Kleiderwechsel und absurde Tötungsarten.

Wir lesen wie oft nach der Erstausgabe.

Viel Spaß beim Nachhören. Und falls es gefallen hat, bitten wir noch direkter als sonst um eine kleine Spende. Ab jetzt nicht nur via Flatter, sondern auch in Form von Renderingzeit bei unserem Auphonic. Danke!

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Nr. 33 – Das Rätsel


Das Bild stammt von @Doug88888 und wurde unter einer CC-BY-NC-SA-Lizenz veröffentlicht.

Diesmal haben wir uns wieder einen Experten eingeladen (na gut, eigentlich wollte er unbedingt kommen, Kindheitstraum und so, hat er gesagt): Ralf Stockmann, weltberühmter Podcaster (Wikigeeks Podcast, Ultraschall) und Innovation Manager der Staatsbibliothek zu Berlin (was ne schweinecoole Jobbeschreibung). Aufgrund dieser seiner Profession sind wir anfangs dann auch erstmal auf die Zukunft der Bibliotheken (und ihre digitalen Anfänge) gekommen. Dabei ging’s unter anderem um
* Deutsche Digitale Bibliothek
* Europeana
* Ralf hat mal für die Europeana eine Raum-Zeit Visualisierung gebaut
* Google Books
* Digitalisierte Sammlung der Staatsbibliothek
* Projekt DigiTUR der Zentralbibliothek Zürich

Dann aber und nach einem kurzen panischen Interludium, dass der Technik und ihren Tücken geschuldet war, auch dieses Mal ein Märchen, nämlich Das Räthsel. Das gibt es erst seit der zweiten Auflage und ersetzt dort Splättermärchen (Falls sich wer erinnert). Nach ebendieser Auflage lesen wir dann auch, wollen aber hier (und kurz auch mal in der Podcastfolge selbst) anregen, sich die Unterschiede zur finalen Fassung zu Gemüte zu führen.

Darüberhinaus reden wir vom Märchen her abschweifend unter anderem aber nicht zwingend in dieser Reihenfolge über
* Mitteltolle Rätsel für Querdenker
* Wirklich, wirklich schwere Bilderrätsel aus dem 19. Jhd
* Rubiks Cube
* Rubiks Magic
* Pantone Farbsystem
* KS Farbsystem
* Arne Janning’s Facebook Post zu bei eventuell aus Wikipedia zusammenkopierten Wissenschafts-Büchern
* Das Ende von Wetten, dass…? und das Weiterleben der grundlegenden Spielidee beispielsweise bei Klein gegen groß.

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Nr. 32 – Der Teufel und seine Großmutter


Das Bild stammt von dreisamblog und steht unter einer cc-by-nc-sa-Lizenz.

Die erste Märchenstunde haben wir am 21.02.2009 veröffentlicht, fünf Jahre und einen Tag später nahmen wir die 32. Folge auf (Quersumme 5!). Wir hatten bis dahin in sechs Sendungen fünf verschiedene Gäste (Folge 7, 13, 17, 21, 24, 27) und haben nun in der Geburtstagsfolge unseren sechsten Gast in der siebten Gästefolge.

Unser Gast ist erst fünf Jahre alt und war sehr gespannt auf das Märchen, weshalb er uns strenge Disziplin auferlegte und wir diesmal nur ganz wenig abschweifen durften. Eine Märchenstunde also für Märchenpurist_innen. Mit Drachen, teuflischen Omas und ohne Bett im Kornfeld.

Wir lesen mal wieder aus der ersten Auflage der Grimmschen Märchensammlung.

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Nr. 31 – Sonne, Mond und Thalia

Das Bild stammt von cammyclaudia und steht unter cc-by-nc-sa-Lizenz

So kurz vor Weihnachten waren wir in Wunscherfüllungslaune und wichen für @dielilly von unserem Grundsatz ab, aus den Grimmschen Märchen vorzulesen.

Sie hat sich “Sonne, Mond und Thalia” aus Giambattista Basiles Pentamerone gewünscht. Eine barocke Variante von Dornröschen, irgendwo zwischen Gruselstory und misogyner Gewaltphantasie. Entsprechend heute neben knappen Hinweisen auf Abschweifungen zu IKEA, Frisurkosten und Max’ Pantoffeln eine ernstgemeinte Triggerwarnung: Des Märchen Quintessenz ist so grob “Frauen sind Objekte, die gute Könige benutzen und sie damit auch noch glücklich machen.” Kein Spaß. Kein Weihnachstmärchen. Dafür praktisch schmatzfrei.

(Worüber wir nicht sprechen, was aber auch mal interessant wäre, warum hier das Objekt männlicher Gier heißt, wie die Muse der komischen Dichtung und Unterhaltung…)

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Nr. 30 – Blaubart

Das Blaubart-Symbolbild stammt von Vijay Anand Ismavel und steht unter cc-by-nc-sa-Lizenz.

Rechtzeitig vor dem großen Familienfest mit ‘H’ haben wir unser 30. Zusammentreffen zum Zwecke der Märchenlesung dafür genutzt, auf Anraten von @BerndderHeld Käptn Blaubär zu lesen. Natürlich nicht, ist ja kein Grimmsches Märchen. Blaubart war’s. Ein schauriger Schocker will es sein, dieses Märchen. Ob’s gelingt? Bevor wir uns darüber austauschen, schweifen wir wie immer ein wenig ab.

Unter anderem zu diesen Themen (Protokoll wieder mit freundlicher Unterstützung von Frakturfreak):

Präludium:
Artikel in der Zeitschrift Move36 über Literaturpodcasts (leider nicht online); Trolle in den Kommentaren zu Maxens Podcasts.; Haribo-Süßigkeiten für die Sendung, Tod von Hans Riegel; Beziehung von Vätern und Söhnen.

Nach 12 Minuten beginnt Björn, den Blaubart zu lesen (00:12:09)

Max so: „Der goldene Wagen ist der 3er BMW des Mittelalters“; Björn: Eher Ascona, Golf GTI oder Manta. Oder Audi Quattro.

Max hat bei seinem Schwiegervater am Telefon um die Hand seiner Frau angehalten.

Ebook-Reader und Papierbuch; der neue Kindle:; Kindle-Feauture: Voraussage wie lange man noch an einem Buch lesen wird.

Ausdehnung von Gegenständen bei Erwärmung im Allgemeinen und im Besonderen: Führt die Erderwärmung dazu, dass die Erde größer wird. Dehnungskoeffizienten.

Amnesieformen

Sieben; Horrorfilme allgemein; Alien; Phoenix; Gravity.

Wie lange geht ein Augenblick?

Heu als Hausmittel gegen Flecken; Shin-Kicking Sonstige Haushaltstipps gegen Flecken. Eiweißhaltige Flecken.

Die NSA ist der moderne Weihnachtsmann, sie weiß alles aber gibt keine Geschenke; Merkels Handy wurde abgehört.; Verschlüsselung und Bequemlichkeit.

Fünfstellige Postleitzahlen als Folge der Wiedervereinigung (Fünf ist Trümpf!).

Das Verb “hieben”.

Hinweis auf die Splatterfolge 21 der Märchenstunde.

Inszenierung von Spannung und Grusel in Märchen und Kinofilm.

Alternative Märchenendungen.

Max würde als Vater seinem Kind einen Podcast aufnehmen und dann später zum Nachhören schenken.
Passiv-aggressive HörerInnenbeschimpfung.

Über was wir Bildungsignoranten NICHT sprechen: Die elaboriertere, französischsprachige Ursprungsfassung des Märchens.

Happy Halloween!!!

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Nr. 29 – Der Hase und der Igel


Das Bild ist von twicepix und steht unter cc-by-sa-Lizenz.

Es ist Herbst, wir saßen in unseren Ohrensesseln vor dem Kaminfeuer und lasen zum 29. Mal ein Märchen. Also fast. Es war ein Sofa und vor uns stand die Aufnahmetechnik. Einen Hinweis auf die besprochenen Inhalte geben die Top-Shownotes von @quimoniz, @evitabley und @frakturfreak:

Max drückt Record ^00:00:00

Begrüßung
Björn hat mal für kurze Zeit als Germanisitikdozent in Polen gearbeitet
Nikolaiken nahe der polnischen Grenze
Björn hat mit einem Freund mal den Pass gtauscht an der bayerisch tschechischen Grenze
Herbstmärchen „Der Hase und der Igel&#8220
* in Plattdeutsch

es wird in Plattdeutsch gelesen ^00:04:37

Plattdeutscher Text
Intertextualität
Uwe Johnson „Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl”: vertell vertell du lügst so schön&#8220 ???
* Uwe Johnson

Informatikbuch: „Gödel, Escher, Bach ein endlos geflochtenes Band&#8220
These: Mathematik ohne Widersprüche ist nicht möglich
Umberto Eco
* mögliche wahrscheinliche Welten
* mögliche unwahrscheinliche Welten wie Märchen und Sciencefiction
* unmögliche Welten diese funktionieren nicht

Serie: Breaking Bad
Malte Welding
„Das Leben schreibt die besten Geschichten&#8220 das sei Bullshit, das Leben schreibt zusammenhanglose Ereignisse
Geschichten entwickeln ein Eigenleben, wenn sie erstmal in Gang sind

weiter wird in Hochdeutsch gelesen ^00:15:26

Gutenberg-Ausgabe
Jörg ist die Kurzform von Georg welches die griechische Form von „Bauer&#8220 ist
Katzencontent… \o/ :D
Björn hat sich gestern von einer Wespe stechen lassen
Parallelen zum kleinen Hobbit
FIlm: „Der Herr der Ringe, die Gefährten&#8220
noch mehr Katzencontent ….
Medienbruchtheorien
Marshall McLuhan
Lothar Müller Weiße Magie, die Epoche des Papiers
iOS 7 Update von gestern
* auf Wiki

Skeumorphismus
Apple Kalender App
Steckrüben
Igel
Veggie Day
„Sie nehmen diesen Ballast unabsichtlich auf, beispielsweise in ihrem Nest, und scheinen danach keinen großen Eifer in dessen Entfernung zu legen.&#8220 (Björn liest die Wikipedia)
* Wikipedialink

In Schwaben muss man Mercedes oder Porsche fahren
BMW
Drive Now BMWs
Flinkster
Probleme mit dem Autoblinker
Sporttaste beim BMW
Car to go
Multicity
Berlin-Prenzlauer Berg
Benrather Linie
The Tortoise and the Hare
„Das falsche Bild vom gemütlichen Winzer&#8220
Weimarer Schillerhaus
Früher wurde viel mehr Alkohol gesoffen, weil diese Getränke sauberer als das Wasser waren
Max erzählt von einem Dom. Welcher Dom?
Max Schwiegervater ist Arzt im Hunsrück
* Hunsrück

Hausbesuche

Maxens Hochzeit ^00:51:24

Max heißt jetzt nach seiner Hochzeit anders: Max von Webel
Anfragen einer JournalistIn aus Fulda zur Märchenstunde
* Gegenlesen des Artikels zum Autorisieren der Zitate

343max.de
Standesamt
Techniker Krankenkasse
Frage: Ist Podcast so wie Hörbuch? Antwort: Nein.
Nick Cave „The Death of Bunny Munro&#8220
* Hörbuch als enhanced edition

Identifikation mit dem Igel

Aus dem Eheleben der von Webels und der Igels ^01:00:09

Rührei
Pflegestufe 2
Chauvinismus
„Das Bildungssystem in Deutschland war schon immer scheisse&#8220 (Max)
Das „Ich bin schon hier&#8220 ist im Orginal das “Ick bün all hier”
Dank an die Shownoter
Empfehlung Rufus Beck zu hören
* Hörbücher

DDR Verlagswesen hatte einen sehr hohen Stand
Zwangsumtausch an der DDR-Grenze
Max musste in der 3. oder 4. Klasse bei Frau Springer „elf&#8220 an die Tafel schreiben und schrieb “ölf”
Usain Bolt
WIki und die starken Männer
* Pilotfolge „Der Wettlauf&#8220

Türkisches Gebäck Halva
Hackernews Berufliche Diskriminierung von Frauen in der IT
Morddrohungen, wenn Frauen im Netz feministische Themen vertreten
@marthadear
Anne Wizorek
Hatr.org
GTA V
Spielereview in Blog zu GTA V, mit Abwertung wegen schlechtem Frauenbild
Anonymous-Aktion, dass Game Sports doof sei
Abtreibungsgegenargumente
Theorie der Verunsicherung, Schrei der Selbstversicherung wegen
Max hat einen Artikel über Polizeigewalt in Amerika gelesen
SWAT Teams
Illegales Glücksspiel
Buch zur Problematik des Einsatzes von SWAT-Teams bei geringfügigen Delikten in den USA
SWAT Teams erschießen immer alle Hunde
Björn hat mal bei einem Festessen so lange über das Vorleben eines Kaninchen geredet, bis seine Schwester nicht mehr weiteraß
Maxens Frau ist Vegetarierin
„Je kleiner das Tier, desto schlimmer wird es behandelt&#8220 (Max)
Schwein
Pferde sind riegeldumm

Ende der Geschichte ^01:51:36

Pretty Woman (schon wieder)
Podperlen
Ralf Stockmann
und Claudia Krell
Pretty Woman Podperle
Richard Gere
Julia Roberts
„Von dem Fischer un syner Fru&#8220
„Der Vogel Greif&#8220 auf Alemanisch
„Ich muss sehr früh raus. Die iPhones kaufen sich nicht alleine&#8220 (Max)
Angry Birds Star Wars 2
Tiny Thief
Free To Play
Wo ist mein Wasser
Björn überlegt ein Galaxy Note 3 zu kaufen
* auf Heise
* Verkaufsstart 25. September

DIe Märchenstunde wird jeden zweiten Monat gesendet (Also nächstes Mal im November wieder!)

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Nr. 28 – Der Sperling und seine vier Kinder


Bild von Autopoiet. Lizenz: cc-by-nc-sa.

Wir lesen auf Vorschlag von Lukas Michel “Der Sperling und seine vier Kinder”, wie meist in der Fassung der Erstauflage der Grimmschen Märchensammlung und stellen fest, dass das gar kein richtiges Märchen ist.
Über was wir sonst noch reden, steht auszugsweise in den Shownotes:

06:00 Hochzeitsreisenpläne von Max

08:00 Die Kanaren als Überleitung zum Märchen vom Sperling

10:00 Beginn des Märchens

11:30 Über den Nestbau von Spatzen

14:15 Björn hat den Vater von Max kennen gelernt

16:43 das Märchen wird weiter gelesen, jedoch nicht lange, es kommt erst eine längere Anmerkung zu der komplizierten Sprache in der es geschrieben ist

19:45 Die Schnabelweide – nur ein Restaurantname?

22:49 Der Wikipedia-Entrag zum Märchen muss dringend überarbeitet werden

25:00 Björn ist Lady Di Fan und empfiehlt die Fotostrecke der britischen Vogue über ihren Modestil

25:40 Spoiler zu Max Hochzeit und Art der Verkündung von Geburten von Königskindern aus bei der Aufnahme aktuellem Anlass (#royalbaby)

30:09 Prinz Harry und die Möglichkeiten des Ausscheidens aus der Königsfamilie, kurze Abschweifung zum Gesundheitstee von Björn

31:55 Geschichte wie Max zu seinem zweiten Namen, Florian, kam. Es hat nichts mit dem Patron der Bierbrauer und Feuerwehrleute zu tun.

Hier brechen leider die von unsern HörerInnen freundlicherweise geschriebenen Shownotes ab, deshalb nur noch eine grobe Liste weiterer Dinge und Themen, die wir gestreift haben in jener lauen Sommernacht Ende Juli 2013:

Wir reden über unsere Brotjobs und ob wir mal was werden sollten, über Johannes Mathesius, den Respekt vor schriftlichen Vorlagen, Vogelbeeren, über die Vorbildfunktion von Vätern, Graupen, SOMMER!!!, laientheologische Protestantismuskritik, Erzbischöfe, bürgerliche Moral und Arbeitsethik, über Hochdeutsch und Sprachgeschichte. Und bevor wir am Ende richtig über das Märchen abkotzen, das gar kein richtiges ist, erfahren wir wieder ein Detail aus Max’ russischer Kindheit und wie es so ist als schwäbischer Vater mit Berliner Kind. Ganz am Schluss kommt die Katze nach Hause.

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Nr. 27 – Des Schneiders Daumerling Wanderschaft

Auch dieses mal haben wir es geschafft live auf der re:publica in Berlin eine neue Märchenstunde aufzunehmen. Diesmal nicht im Rahmen eines Vortrags, sondern indem wir uns ein Eckchen im Sendezentrum der Sondersednugn eingenistet. Einen Gast hatten wir auch: Nelli a.k.a. no_vem_ber leistete uns Gesellschaft. Zum Vollumpuschelungsprogramm des Sendezentrum gehören auch die phantastischsten Shownotes, die wir bisher jemals hatten. Vielen Dank dafür und euch viel Spaß!

Beginn

Aufnahmesituation; Text auf Google Books:; Volltext; Der kleine Däumling; Schneewittchen-Verfilmung von Disney; Necrophilie; Karen Duve; Lego; Analog-Shitstorm; Essen auf der re:publica; Kobold; Changelings/Founders; Eintrag im Deutschen Wiki; Max: “Kleine Männer neigen ein Bißchen dazu größenwahnsinnig zu werden.”;

Erste Abschweifung zu Suizid und Pornos

Suizid; Der Selbstmord von Junior Seau und die Gefahren des Football; Dave Duersons Herzschuss; Post-Concussion Syndrome; Goldfinger; Ocean’s Eleven; Max hat einen sehr, sehr sonderbaren Daumen.; Der Handy-Daumen; Jörg Braun morgen bei WMR zu Gast; Michael Ammer; Google Glass; Max schaut nur verpixelte Pornos; Max: “die Pornobranche wird Google Glass wirklich revolutionieren”; Erwiederung Björn: “da brauchst du eine Kamera, die zoomen kann”; Zoomobjektiv; Gonzo pornography;

Zweite Abschweifung zu Waffen und Krieg

AK-47; AK-47 Geburtstag einer Todesmaschine; My First Rifle; Waffen aus dem 3D-Drucker; Moldawien; Der große vaterländische Krieg; Let’s Play; Skywalking in Russland; Junggesellenabschied; Train Rider ICE surfen; Seilgarten;

Weiter mit dem Däumling

Ralf geht raus; Muskelkater; Ralf ist wieder da; Bazinga; Szene aus Big Bang Theory; Sheldon im Bällebad; The Big Bang Theory; auf IMDB:; Es gibt (für manche) Freibier; Bällebad auf dem 28C3; Max verkleckert Bier; Bällebad; Dagobert Ducks Geldspeicher; Das Märchen hat massive Plausibilitätsprobleme, auch physikalisch; Ellipse;

Dritte Abschweifung zu harter Währung jeglicher Art

Björn zu Bitcoins: “ich habe mich gerade an den Euro gewöhnt, ich will nicht schon wieder ne neue Währung”; D-Mark; Bitcoin-Euro Wechselkursrechner; Moldauischer Leu; Max: “In meiner Kindheit in Russland war die einzige harte Währung Matchbox-Autos.”; Matchbox; Siku; Forum: Lego vs. Playmobil und Siku vs. Matchbox;

Zur Abwechslung wieder Däumling

Petzen; Storify zu Märchenstunde auf der RP12:; Wurst; Vincent Klink; Vincent Klink – Sitting Küchenbull:; Jörg: “Das Lieblingswort meines vierjährigen Sohnes ist übrigens ‘Hackklotz'”; Hackklotz; Blutwurst; Enttäuschung macht sich breit über das Ende. Bei allen.;

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Nr. 26 – Die sechs Schwäne


Bild von Graham Keene, Lizenz: cc-by-nc

Wir lesen “Die sechs Schwäne” in der Fassung von 1812.

Es folgen die Shownotes, die weitestgehend von Lukas Michel aufgezeichnet wurden (Ihm und den anderen Beitragenden herzlichen Dank!)

Vorgeplänkel:
(00:58) Pilates, Pilatus, Spekulatius
(02:10) Braunschweig
(04:10) Ostern im Schnee
(06:35) Osterbräuche bei Max
(07:25) Hochzeitsvorbereitungen und weitere Familienangelegenheiten bei Max
(09:28) Taufen und kirchliche Hochzeiten als Brauchtumspflege
(10:34) Papst Franziskus

(11:32) Es geht los mit dem Märchen!

(12:06) Max kann hervorragend wiehern.
(13:20) Das generische Femininum
(16:20) Diskussion zur Problematik der Umstellung der deutschen Postleitzahlen nach der Wiedervereinigung als Parallele zur #Aufschrei-Diskussion
(22:48) Poligamie in Märchen?! Möglich – aber unwahrscheinlich …
(23:40) Werbung für einen Re:publica-Auftritt “Semiotik für Nerds” von Björn und Sabria David
-Texte sind nie eindeutig – wir basteln uns unsere Bedeutungen selbst zusammen. Das ist dem gemeinen Netz-Nerd nicht immer klar. Björn: “Es kann nur schiefgehen mit der Kommunikation im Internet!”
(31:50) Das magische Wollknäuel: Das Navi durch den Märchenwald!
(34:45) Gäste in der Märchenstunde? – Max ist dafür viel zu müde.
(39:30) Wo verbringen wir denn unseren diesjährigen Osterurlaub? Und wo waren wir letztes Jahr? Im Harz.

[Das Märchen bleibt ungelesen im Hintergrund und schweigt.]

(43:50) Damals, als der Morseapparat gerade das neueste Gadget war, ging Max’ Oma zur Schule
(45:45) Magische Unterwäsche der Mormonen
(49:50) Nochmal #Aufschrei: diskutiert wird ein Blogbeitrag von Teresa M. Bücker und ein anderer von Stephan Noller.
(57:10) Was sind Sternblumen und was ist zum Überleben heute wichtiger: Ein Messer oder ein Smartphone?
(1:04:30) Wieso sollte Strippen, helfen seinen Häschern zu entkommen?
(1:06:45) Wie in fast jeder Märchenstunde gibt es auch hier wieder Anknüpfungen zum Film “Pretty Woman”.
(1:12:30) Enzyklopädische Lesung über Sternblumen (“Krautige Pflanzen” … “riechen nach Knoblauch” – Björns These: Das ist eine Vampir-Story!)
(HörerInnenhinweis: Die Sternblume im Märchen ist aber wahrscheinlich nicht die südamerikanische Sternblume, sondern eher eine heimische Art, die regional und/oder zeitweise Sternblume genannt wurde/wird. Ohne wissenschaftlichen Namen lässt sich das aber nicht ohne Weiteres nachvollziehen).

(1:17:00) Märchenlesung ist beendet und es wird über den Kommentar der Brüder Grimm diskutiert.
– es gibt Versionen, in denen die magische Zahl sieben statt sechs ist.
(1:20:35) Ist die Liebe der Schwester eher Selbstaufgabe?
– Ihr Verhalten im Märchen ist – mit Ausnahme des Schneiderns – sehr passiv.
– Björn: Ist es clever, sich aus Liebe zu opfern oder gehört zu Beziehungen auch Egoismus?
– Max: Selbstaufgabe ist eine sehr romantische Form der Liebe.
(1:24:10) Film: Aki Kaurismäkis “Das Leben der Boheme”
(1:25:45) Selbstaufgabe ist manchmal totaler Quatsch, wie die MythBusters bewiesen haben: Am Ende von Titanic hätten beide Hauptfiguren überleben können.
– Max: Das ist Romantik!
– Björn: Das ist bescheuert!
(1:31:20) MAX RETTET DIE LIEBE: “Die Selbstaufgabe ist wichtig für den Zusammenhalt der Gruppe.”
Wie sind unsere Gemeinschaften heute beschaffen?
– In Großstädten lassen sich Gemeinschaften suchen, in Dörfern werden sie aufgezwungen.
– Björn: Großstädte sind gesünder!
Glück durch Schweigen wird infrage gestellt.

– (1:41:00) Nächste Märchenstunde vermutlich von der Re:Publica

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Nr. 25 – Von dem Tischgen deck dich, dem Goldesel und dem Knüppel in dem Sack


(Bild von Malz77, Lizenz: cc-by-nc 2.0)

Wir starten ins vierte Jahr Märchenstunde, haben ein Viertel von hundert Märchen gelesen und müssen diesmal gar nicht aus dem Gedächtnis heraus ein paar unzureichende Hinweise geben, über was wir alles sprachen, während wir “Von dem Tischgen deck dich, dem Goldesel und dem Knüppel in dem Sack” lasen, weil liebe Live-ZuhörerInnen uns erstmals lecker Shownotes schrieben! Hurra und here we go:

00:00:30
Ein zukünftiges Mikrofonkind für Märchenstunde-Aufnahmen kam kurz nach Märchenstunde 24 zur Welt.

Max vermisst Unterhaltungs-Podcasts und skizziert seine Idee von einem interaktiven Liverollenspielpodcast

Björn berichtet von den 200-Jahre-Grimms-Märchen-Feierlichkeiten und -Festschriften , insbesondere einer Ausgabe von “Zeit-Geschichte”.

00:14:00
Diskussion über Orginaltexte und die Veränderung dieser, sollte man alte Texte in der Sprache aktualisieren oder ist ein Festhalten am “Original” wichtig?
Beispiele: Ottfried Preusslers “Kleine Hexe”, Pippi Langstrumpf oder die Star-Wars-Wiederveröffentlichungen mit den Änderungen von und durch George Lucas

Konsens: Ursprungsversion für wissenschaftliche Beschäftigung a.k.a. Forschung erhalten, eine sprachliche Anpassung für Lesefassungen und insbesondere Kinder-Editionen ist aber völlig berechtigt und gängig.

Bonus: Max erzählt von Handschriftenforschern, ihrer Suche nach dem Originaltext und wettert gegen Hardliner-Interpretationen von Kunstwerken (one-way)

00:27:00
Björn mal wieder über Umberto Ecos Zeichentheorie und wieso ein Text erst beim Lesen fertig wird.

00:28:00 Es geht ans Märchen:
“Von dem Tischgen deck dich, dem Goldesel und dem Knüppel in dem Sack” in der Fassung der Erstausgabe von 1812

00:30:00
Raupe-Nimmersatt vs. Tischlein, deck dich-Ziege “Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, mäh […]”
Diskussion, anhand der sprechenden und lügenden Ziege, über Kinder und deren Fähigkeit zu lügen.

00:36:00
leichtes Abgleiten zu Ziegenkäselobhudelei und Marzipan

00:40:00
Aufruf: CAREPAKETE und Westpakete für Max und Björn (Inhalte: leckeres Marzipan und frischer Ziegenkäse)
#mehmehmeh und die Suche nach dem passenden Fremdwort.

00:42:00
“Der Schuster war zornig und… ” Björn entwickelt plakative Tarantino-Version des Märchens und verliert sich in Gewaltphantasien, Kurze Überlegung zur Jugendfreigabe der MS25

00:47:30 irgendwas mit Druckluft , Kuscheltieren und noch mehr meh. Außerdem Lochkarten, Webstühle, und die Geschichte des Programmierens.
Es folgen kurz darauf wilde Theorien über den Mageninhalt der Ziege.

01:06:00 Diskussion über logische Fehler im Märchen und Medienrezeption. Dazu mal wieder die Fragen: Wie haben die Menschen die Märchen damals (ca. 1812) gelesen? Kann es sein, dass manches “nur” der Unterhaltung dient? Waren Märchenvorlesen und Märchenhören auch voyeuristisch (so wie heute Dschungelcamp-Schauen)?
Max und Björn sind überfordert davon, wie der Ablauf von (Privat-)Fernsehen funktioniert.
Vergleich von Gang zu öffentlichen Hinrichtungen und drei Staffeln Dschungel-Camp

01:16:00
Björn über Lothar Müller: “Weiße Magie – Die Epoche des Papiers

“Ein Magnetband geht kaputt.” Diskussion zu Archivierung und Datenmengen, Speicherproblemen und Papierqualität.

01:24:00
Gewalt, die clevere Lösung: NRA-Logik im Märchen. “Only ‘A Good Guy With A Gun’ Can Stop School Shootings

01:25:20
Exkurs über Schurken, die immer noch Rumlabern, bevor die Actionszene los geht.
Exkurs im Exkurs zu “Skyfall“, laut Björn einer der besten Bonds und laut Max ein völlig unlogischer Film
Exkurs im Exkurs im Exkurs zu Hashima
(Bonus-Link von Max: Kurzdoku über Hashima, die Insel aus dem Bond-Film)

01:28:25
Actionszene bei Nacht im Wirtshaus

01:32:00
Max gibt den Willi: http://de.wikipedia.org/wiki/Biene_Maja

01:33:00
Haben Banker zu viele Märchen gelesen? Oder Kanzlerkandidaten? Kurzes Nachdenken über Mindestlohnmärchen

01:37:00
Märchen-Improv-Theater

So eine Art Fazit: Texte leben

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