Nr. 13: Rapunzel

Nach langer Pause wieder eine Märchenstunde und dieses mal mit der bezaubernden Sabria David (text-raum, slow media, @meta_blum), die sich schon länger mit Märchen und Internet beschäftigt.

Mit soviel Kompetenz an unserer Seite reden wir dieses Mal über suchtkranke Mütter, verantwortungslose Väter, ambivalente Zauberinnen, Feldsalatrezepte, Zensur durch Germanisten, Kontrollverluste, Fortpflanzung und Liebe.
Und zum Schluss der überlangen Stunde erklärt uns Max, wie er Märchen zu Programmcode machte, um sie zu vergleichen.

Wir lesen Rapunzel im Prinzip nach der siebten Auflage der Grimmschen Märchensammlung.

Rapunzelbild von cathepsut (cc by-nc-sa)

7 Gedanken zu „Nr. 13: Rapunzel

  1. Frodation Cybernetics

    Über den twitter-stream von xenim bin ich auf Eure Sendung gestoßen und muß sagen:
    Vielen Dank für Eure tolle Sendung.

    Es hat mir unheimlich Spaß gemacht, Euch beim Erzählen zu lauschen. Vor langer, langer Zeit habe ich mich etwas intensiver mit Märchen beschäftigt, woran ich mich immer wieder gerne erinnere, da ich noch heute viel davon habe. Schön fand ich die von Euch aufgezeigte Parallele zur freien Software.

    Allerdings gibt es auch ein paar Sachen, die ich hier vermisse. Vielleicht bewußt und auch zurecht vermeidet Ihr jegliche Erwähnung von Metaphern und Metaebenen. Mehr noch aber vermisse ich den Märchenwissenschaftler Antti Arne, der schon um die vorletzte Jahrhundertwende herum Diffs von Märchen erstellte, um deren Ursprung festzustellen. Die Methode, die er dabei anwendet, habe ich das letztemal in der Sequenzanalyse von DNA gefunden. Sie wird von Biologen verwendet, um die Verwandschaft von Lebewesen zu analysieren. Die Gefahr von Genmanipulation könnte man hier vielleicht auch ganz schön mit den Folgen der Eingriffe Grimms, um bürgerlichen Moralvorstellungen zu entsprechen, illustrieren. Auch bekommt die Idee des Mems (wie sie von Dawkins gedacht wurde) durch solche Geschichten eine unheimliche Plastizität.

    Da ich bisher noch keine Zeit hatte, alle Folgen Eures wunderschönen Podcasts zu hören, tue ich Euch vielleicht gerade Unrecht, und ihr seid schon längst auf die Arbeit vom Antti eingegangen, falls nicht, schaut Euch die auf jedenfall mal an. Ansonsten verbleibe ich hochachtungsvoll und mit den besten Wünschen für Euer Projekt Euer

    Frodation Cybernetics

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  2. Pingback: Glanzlichter 59 « … Kaffee bei mir?

  3. wolframcgn

    Angeheitzt durch “mobile macs”, “Wir müssen reden”, “webciety” und allem was ich noch vergessen habe bin ich auf Euren Mächenstunden-Podcast aufmerksam geworden.

    Als erstes hab ich “Rapunzel” gehört und dachte am Anfang, dass ihr alle krank seit und dringend medizinische Hilfe benötigt oder einfach zu viel Zeit habt (Das wußte ich bei Max schon länger 😉 ).

    Aber: Ich habe mich ernsthaft getäuscht. Es ist unfassbar unterhaltsam – gerade für mich als Hauptschüler, der in Deutsch nicht wirklich gefordert wurde mit Interpretationen u.ä.

    Und das meine ich echt ernst – Ich freue mich sehr auf das nachhören der verpassten Episoden und hoffe sehr, dass ihr bald wieder Zeit für eine neue Folge findet! Danke!

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