Nr. 34 – Rotkäppchen


(Das Bild stammt von Hina Ichigo und steht unter cc-by-nc-nd-Lizenz.)

Wir schaffen es, diesen Klassiker der Grimmschen Märchensammlung zu lesen, ohne einmal auf den gleichnamigen Perlwein einzugehen. Auf andere Sachen wie Kalifornien, Biofleisch, Nusnougatcremes, Wölfe in Deutschland und ein, zwei andere aber kommen wir dennoch. Auch auf die magic moves der Story, wie plötzliche Kleiderwechsel und absurde Tötungsarten.

Wir lesen wie oft nach der Erstausgabe.

Viel Spaß beim Nachhören. Und falls es gefallen hat, bitten wir noch direkter als sonst um eine kleine Spende. Ab jetzt nicht nur via Flatter, sondern auch in Form von Renderingzeit bei unserem Auphonic. Danke!

2 Gedanken zu „Nr. 34 – Rotkäppchen

  1. Stephan Fleischhauer

    «Wenn’s nicht auf offner Straße gewesen wäre, er hätte mich gefressen.»

    Das ist wohl die Erklärung, warum der erste Wolf sie nicht sofort gefressen hat.

    «Rotkäppchen aber holte geschwind große Steine»

    Immerhin, Rotkäppchen ist emanzipiert, sie lässt sich keine ‹Frauenarbeit› aufdrängen wie das Zunähne des Wolfs.

    Björgs Vergewaltigungs-Interpretation fand ich doch etwas weit hergeholt.
    «Was trägst du unter der Schürze?»
    Schürze ≠ Rock
    Es geht um diese Dinge, die unter der Schürze wohl noch abzeichneten: Stück Kuchen und ein Bouteille mit Wein

    «sprang auf das arme Rothkäppchen»
    So wie ein Wolf das macht: von hinten? Oder wie weit muss ich meine Phantasie bemühen?

    Und Max hat, was die Abwertzung von Frauenbezeichnungen betrifft, wohl Stefanowitschs Vortrag auf der 29C3 verpasst.
    http://www.youtube.com/watch?v=pQiA8XymmKM
    irgendwo bei etwa 20 min

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