Nr. 36 – Jorinde und Joringel


“Nightingale” von Kev Chapman (Lizenz: cc-by)

Ungefähr fünf Monate haben wir dieses Mal pausiert, wir treulosen Recken. Und weil das so lang gedauert hat, haben wir jetzt auch nochmal extra ne Woche gewartet, um die Aufnahme der neuesten Märchenstunde auch hier einzustellen…

Heuer lasen wir Jorinde und Joringel, wie üblich in der Fassung der Erstauflage der Grimmschen Märchensammlung.

Davor, währenddessen und eher nicht so sehr danach, plaudern wir mal wieder über so allerhand. Darunter so spannende Dinge wie das Klima in San Francisco, einen Wellensittich-Messi, Maxens romantische Ader, Kindergeburt aus Vätersicht (damals und heute) und das informative Buch “Ein Kind entsteht” von Herrn Nilsson.

Desweiteren finden Erwähnung: Turteltauben, der Erfinder unseres Märchens, Johann Heinrich Jung-Stilling, der Grüffelo, brennende Ferraris, selbstfahrende Google-Autos, Tesla Motors, so märchenaffine Begriffe wie Tempomat, Active Cruise Control und Spurassistenz sowie beinahe selbstfahrende Autos. Was uns auch kurz zum Post unseres ersten Gastes Don Dahlmann (es war einmal vor langer Zeit) zur Oldtimer-Krise führt.

Nicht zuletzt führt der gewitzte Max dem tumben Björn mal wieder vor Augen, dass dieser wichtige Teile seines Literaturgeschichtsstudiums nicht mehr auf dem Schirm hat. In Folge dieser Entlarvung berührt unsere Konversation Mary Shelley, Sturm und Drang, Romantik und Empfindsamkeit. Am Ende wagen wir eine Einordnung des (Kunst-)Märchens als typisches Stück Popliteratur seiner Entstehungszeit am Ende des 18. Jahrhunderts.

3 Gedanken zu „Nr. 36 – Jorinde und Joringel

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